Psychotherapeutische Begleitung

Die Begleitung Sterbender und deren Angehöriger braucht viel Raum für alle Gefühle, die hochkommen. Diese Gefühle sind sehr oft verbunden mit Wut, Zorn, Trauer u.v.m.

Es ist eines der größten Anliegen in der psychologischen Begleitung Sterbenden, sie zur Klärung offener Fragen ihres Lebens hinzuführen, um diesen Menschen und ihren Angehörigen das Loslassen, das Abschiednehmen zu ermöglichen.

Es gilt, Verständnis zu schaffen für Veränderungen. Die Veränderungsprozesse, die in dieser Lebensphase durchwandert werden, betreffen natürlich auch die Psycho - es kommt im wahrsten Sinne des Wortes zum Ausdruck dessen, was im Innersten immer war - vielfach verstärkt, unkontrolliert, unvermutet. Angehörige stehen dann oftmals schockiert vor der Erkenntnis: "So habe ich ihn/sie noch nie erlebt, diese Seite kenne ich nicht!" Nur - für den Sterbenden geht es darum, jetzt eben nicht mehr Rücksicht zu nehmen, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen - und sich als Mensch in diesem Sinne selbst zu finden und zu erkennen.

Hier hilft die begleitende Psychotherapie, den Betroffenen zu ermutigen und zu animieren, diese Wünsche und Bedürfnisse zuzulassen. Und sie hilft den Angehörigen, den Betroffenen hier zu verstehen und aushalten zu können.

Darüber hinaus werden Angehörige in ihrer Trauer nach dem Tod nicht allein gelassen

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